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Mit Recht hat man von den letzten zehn Jahren bis 1974 von einer «Revolution der Textilkunst» gesprochen. Künstler in Europa und Amerika haben begonnen, Textil als neues künstlerisches Material zu entdecken, und kamen zu völlig unerwarteten Lösungen. In der Sammlung des Museums wurde diese dynamische Entwicklung von Anfang an berücksichtigt, sodass sie heute an den wichtigsten Beispielen einen Überblick über die Entwicklung der letzten Jahre gibt. Die Polin Magdalena Abakanowicz ist darin vertreten ebenso wie die Kolumbianerin Olga de Amaral, amerikanische Weberinnen oder die kreativsten Persönlichkeiten unter den Schweizerinnen. Historische Beispiele unseres Jahrhunderts weisen auf die Verankerung der Neuankäufe in einer in der Sammlung bestehenden Tradition. Diese wurde begründet durch Künstler wie Sophie Taeuber-Arp, Sonia Delaunay und Bestrebungen des Bauhauses. Und es fehlt auch nicht die traditionelle Tapisserie, die das Bild der Textilkunst unserer Gegenwart abrundet.
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