Aus der grossen Fülle des Materials zum Thema Gestaltung von Essbarem wurden einige Bereiche ausgewählt, die in der Ausstellung Schwerpunkte setzen. An ihnen lässt sich erkennen, mit wie viel Aufwand und Hingabe Köche, Bäcker und Konditoren in Vergangenheit und Gegenwart, im Orient wie im Okzident, Gaumenfreuden optisch gestalteten. Die Kochkünstler waren nicht nur auf schmackhafte Gerichte bedacht, sie betätigten sich auch als Dekorateure, Bildhauer, Farbenkünstler und sogar als Architekten für Essbares, um das Auge zu erfreuen. Grafische Darstellungen von Festtafeln zu offiziellen Anlässen vom 17. bis zum 19. Jahrhundert und Kochbücher, die Geschichte machten, werden ergänzt durch Nachbildungen von Tafelaufbauten aus Schokolade, Backwerk und Zucker, die die Confiserie Sprüngli, Zürich, und Gilles Desplanches, Genf, anfertigten. Die Ausstellung schliesst auch Leckerbissen aus Japan ein, die täuschend ähnlich aus Kunststoff nachgebildet sind. Ebenfalls aus Japan stammen kunstvoll gefertigte Süssigkeiten für die Teezeremonie.
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