Falten bedeuten Kraft, Reichtum, Modellierung, Öffnen und Verbergen, Halten und Fliessen, Rhythmus und Bewegung. Sie sind überall. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das faszinierende Phänomen der Falten am Ende des 20. Jahrhunderts mit Textilkunst, Mode, Architektur, Möbeln, Schmuck und Papierarbeiten. In dieser Zeit geht es vor allem um die konstruktiven und skulpturalen Kräfte der Falten und um ihre spielerische Seite. Wie stark Falten innere Bewegtheit ausdrücken können, ist an Skulpturen der Antike und des ausgehenden Mittelalters zu erkennen sowie an alten Fotografien verschleierter Frauen aus Marokko. Auch Bewegung und Kräfte in der Natur sind in der Ausstellung berücksichtigt: Berge, Pflanzen, Tiere und das menschliche Gesicht.
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