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2000 feiert die Kunstgewerbesammlung Zürich ihr 125-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, bei welchem es gleich drei glückliche Jubilare gibt: nebst der 1875 gegründeten Sammlung auch die heutige Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich sowie das Museum für Gestaltung, welche beide in ihrem Ursprung auf die Kunstgewerbliche Sammlung zurückgehen. Anlass genug, die überaus reichen und vielfältigen Sammlungsbestände, die seit 1968 vom Museum Bellerive beherbergt werden, in einer Sonderausstellung dem Publikum zugänglich zu machen. Nur: Wie stellt man eine Sammlung aus, die so heterogene Bereiche umfasst wie antikes Glas, barocke Musikinstrumente, spanische Volkskeramik, Objekte des Jugendstils, Möbel der klassischen Moderne, Kleider der Haute Couture, zeitgenössische Glas- und Keramikskulpturen und die bei einem Gesamtbestand von 17 000 Objekten jeglichen Gedanken an – nur schon repräsentative – Vollständigkeit obsolet macht? Die Ausstellung «Positionen der Schönheit» wagt etwas Neues: Sie macht den Versuch, die Objekte der Sammlung so zu gruppieren, dass jede Gruppe eine bestimmte Vorstellung von Schönheit verkörpert, gewissermassen eine bestimmte «Position» der Schönheit markiert.
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